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Jugend- und Familienhilfe St. Bonifatius

Die Jugend- und Familienhilfe St. Bonifatius bietet ein breites Spektrum von Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt des Jugendwohnhauses St. Bonifatius stehen die Erziehungshilfen für junge Menschen, deren Verbleib im Elternhaus nicht möglich ist und die auf eigenen Wunsch, auf Wunsch der Eltern oder auf Veranlassung des Jugendamtes Aufnahme finden.

Stationäre Hilfen zur Erziehung

Die sozialpädagogische Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen beinhaltet im Rahmen eines gemeinsam formulierten Hilfeplans die

  • Entwicklung von Lebensperspektiven
  • Hilfen für die emotionale, psychsoziale, kognitive und körperliche Entwicklung
  • Mobilisierung der Ressourcen der Kinder und Jugendlichen
  • Hilfen zur Verselbständigung
  • Sicherung der Rechte der jungen Menschen
  • Schaffung und Entwicklung förderlicher Bezüge im sozialen Umfeld
  • Schulische und berufliche Integration

In zwei Gruppen betreuen wir hier jeweils bis zu neun männliche Jugendliche und junge Erwachsene.

Inobhutnahme

Die Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen bildet einen weiteren Schwerpunkt des Wohnhauses St. Bonifatius. Eine Inobhutnahme erfolgt grundsätzlich auf Veranlassung des Jugendamtes. Hier wird Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen kurzfristig und kurzzeitig ein Schutzraum angeboten. Gleichzeitig wird gemeinsam nach weitergehenden Hilfen gesucht. Hier halten wir sieben Plätze vor.

Clearing

Ein besonderes Inobhutnahme-Angebot ist die Clearingstelle für elternlose jugendliche Flüchtlinge mit 16 Plätzen im Jugendwohnhaus St. Bonifatius. Das Clearingverfahren beschreibt die verwaltungsrechtlichen und organisatorischen Abläufe, die unmittelbar nach der Einreise eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings durchgeführt werden. Primäres Ziel des Clearingverfahrens ist die Klärung der Situation von unbegleiteten Minderjährigen (Identität, Familienzusammenführung, nötige Hilfen, Unterbringung, Inobhutnahme, Perspektiven). Die Dauer des Clearingverfahrens hängt von der aktuellen Situation des Jugendlichen und seines jeweiligen Bedarfs ab. Dabei ist eine zügige Klärung zu beachten, um den jungen Menschen baldmöglichst die entsprechende Hilfe zukommen zu lassen.

Wohngruppe St. Franziskus, Do-Asseln

Neun Mädchen bzw. junge Frauen leben in diesem traditionsreichen Haus der Kath. Kirchengemeinde St. Josef in Dortmund-Asseln, also "Junges Wohnen in alten Mauern". Während sich im Ergeschoss die Caritas-Sozialstation für die häusliche Pflege älterer Menschen befindet, hat die Jugend- und Familienhilfe St. Bonifatius des Caritasverbandes Dortmund in den beiden Obergeschossen eine Wohngruppe eingerichtet. Hier werden auf Veranlassung des Jugendamtes Mädchen und junge Frauen sozialpädagogisch begleitet, unter der Leitung von Jannike Bromberg. Ziel ist das Erreichen weitestgehender Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit auf der Grundlage eines verbindlichen Hilfeplanes.
KONTAKT: Tel. (0231) 18 71 51 -14 20
franziskus@caritas-dortmund.de

 

Wohngruppe St. Johannes, Dortmund-Kurl

Im früheren Pfarrhaus der Kath. Kirchengemeinde St. Johannes-Baptist in Kurl (im Foto links) wohnen seit November 2015 sog. unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Neun junge Männer sind aus Ländern geflüchtet, in denen sie Krieg, Verfolgung und Hunger ausgesetzt waren. In der neuen Wohngruppe haben sie nun bis zu ihrer Volljährigkeit ein Zuhause auf Zeit gefunden. Betreut werden sie im Auftrag des Dortmunder Jugendamtes von sozialpädagogischen Fachkräften unter Leitung von Maria Rengshausen.
KONTAKT: Tel. (0231) 18 72 02 74
johannes@caritas-dortmund.de

 

Wohgruppe St. Nikolaus, Do-Neuasseln

Im früheren Pfarrhaus der Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus von Flüe in Neuasseln wohen seit Januar 2017 sieben junge Menschen und finden hier ein Zuhause auf Zeit. Im Auftrag des Dortmunder Jugendamtes werden sie unter der Leitung von Ana-Marija Balic und ihrem Team rund um die Uhr sozialpädagogisch betreut. Geplant ist der Ausbau des Dachgschosses, sodass dann insgesamt neun junge Menschen dort wohnen können.
KONTAKT: Tel. (0231) 18 71 51 - 14 30
nikolaus@caritas-dortmund.de

 

Mutter-Kind-Haus St. Anna, Do-Nette

Ein weiteres Angebot ist die "Gemeinsame Wohnform" nach § 19 SGB VIII im Mutter-Kind-Haus St. Anna. Unsere Hilfe und Unterstützung richtet sich an minderjährige und volljährige schwangere Frauen und Mütter, die aufgrund ihrer persönlichen, familiären und sozialen Situation (noch) nicht in der Lage sind, eine selbstständiges und eigenverantwortliches Leben mit ihrem Kind zu führen und von daher Begleitung bei der Entwicklung und Gestaltung ihrer Lebensperspektiven benötigen. Hier bieten wir 24 Plätze an, 12 für Mütter, 12 für Kinder.
KONTAKT: Tel. (0231) 18 71 51 14 10
anna@caritas-dortmund.de

 

Ambulante Hilfen zur Erziehung

Im Rahmen des Kath. Trägerverbundes "Ambulante Erziehungshilfe" leisten wir gemeinsam mit der Jugendhilfe St. Elisabeth und dem St. Vincenz Jugendhilfezentrum e.V.

  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Erziehungsbeistandschaft
  • Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung
  • Familienunterstützenden Dienst

Kontakt: Tel. (0231) 24 99 24 49
martina.gitzen@jugendhilfe-elisabeth.de