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Wohnen und Pflegen

Wir bieten 125 Bewohnern in drei Wohnbereichen, jeweils unterteilt in drei Pflegegruppen, ein gutes Zuhause. Im Besonderen betreuen wir Menschen mit schweren und schwersten somatischen und psychischen Erkrankungen und leisten die damit verbundene spezielle grund- und behandlungspflegerische Versorgung.

Den Bewohnern steht insgesamt ein großzügiges Raumangebot zur Verfügung. Wir fördern die individuelle Gestaltung der Zimmer. Für kleine Spaziergänge bietet unsere Außenanlage den idealen Rahmen. Die an allen Tagen geöffnete Cafeteria fördert die Begegnung zwischen Bewohnern des Hauses, Angehörigen und Gästen. Sie bietet Speisen und Getränke in angenehmer Atmosphäre. 

Wir beschränken uns nicht auf zustandserhaltende Maßnahmen, sondern ermöglichen durch verschiedene Therapien eine aktivierende Pflege mit dem Ziel der Zustandsverbesserung. Durch die enge Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ärzten und Therapeuten wollen wir unseren Bewohnern ein würdiges Leben gestalten. Hohes Engagement, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen unserer Mitarbeiter sichern eine an den Bedürfnissen des Einzelnen orientierte Pflege und Betreuung.

Einzigartig in Dortmund ist unser spezieller Pflegebereich für Bewohner mit Schädelhirnverletzungen und Langzeitbeatmung, die hier in enger Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ärzten und Therapeuten gepflegt und betreut werden. Wir beschränken uns dabei nicht auf zustandserhaltende Maßnahmen.

Unser Angebot für Sie

  • 125 vollstationäre Plätze und 20 Plätze in der Kurzzeitpflege
  • 35 Plätze für Menschen im Wachkoma und mit Langzeitbeatmung
  • 37 Heimverbundene Wohnungen
  • Zimmer mit Wohnschlafraum, Dusche, WC, Telefon, TV, Notrufanlage
  • Seelsorgliche Betreuung, Hauskapelle
  • Sozialdienst, Freizeitangebote
  • Fußpflege, Frisör, Schneiderei
  • Getränke-, Wäsche- und Reinigungsservice
  • Cafeteria mit angeschlossenem Mittagstisch

Vollstationäre Pflege

Gemäß SGB XI werden in unserem Haus Bewohner aller Pflegestufen aufgenommen. Hierbei handelt es sich um pflegebedürftige Personen, die aus Krankheits- oder Altersgründen bzw. infolge ihrer Behinderung nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen und einen besonderen Bedarf an Grundpflege, medizinischer Behandlungspflege, sozialer oder gerontopsychiatrischen Betreuung haben. Aufgrund der zunehmenden Zahl demenzerkrankter Menschen gilt unsere Aufmerksamkeit immer mehr diesem Personenkreis. Die Pflege und Betreuung der gerontopsychiatrisch veränderten Menschen erfolgt in den dafür vorgesehenen Wohnbereichen. Bevorzugt aufgenommen werden Menschen aus der näheren Umgebung, denen es wichtig ist, ihren Lebensabend in gewohnter sozialer Anbindung zu verbringen. Ehepaare und Menschen in nichtehelichen Lebensgemeinschaften haben die Möglichkeit, gemeinsam in einem Doppelzimmer zu wohnen. Unsere Versorgung umfasst:

  • Hilfen bei der Körperpflege
  • Hilfen bei der Ernährung
  • Hilfen bei der Mobilität
  • Soziale Betreuung
  • Zuatzbetreuung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Das Wohn- und Pflegezentrum St. Josef stellt dem Bewohner die erforderlichen Hilfsmittel im Sinne des  
§ 40 SGB XI zur Verfügung. Die Versorgung mit Hilfsmitteln, die in den Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenversicherung fallen, wird bei Bedarf entsprechend der ärztlichen Verordnung von der Einrichtung vermittelt.

Kurzzeitpflege

Wenn pflegende Familien oder Familienmitglieder für kurze Zeit aus gesundheitlichen oder urlaubsbedingten Gründen ausfallen, bieten unsere Wohn- und Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit zur Kurzzeitpflege.

Auch Gäste, die nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend der Pflege bedürfen, werden hier in wohnlich eingerichteten Zimmern mit Dusche, WC, Telefon und TV betreut. Ein kompetentes Team sichert in Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten die medizinisch-pflegerische Versorgung sowie die rehabilitative und aktivierende Betreuung. Ziel ist es, die gewohnten Tagesstrukturen der Gäste soweit wie möglich zu erhalten und in unsere Arbeit zu integrieren.

Heimverbundene Wohnungen

Viele ältere Menschen wohnen in ihrer angestammten Wohnung, in der sie über viele Jahre gemeinsam mit ihrem Partner und der Familie lebten. Die meisten Menschen möchten in dieser Wohnung und in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und nicht mehr umziehen. 

Altersbedingte Einschränkungen, Krankheiten oder Behinderungen können aber dazu führen, dass ein Umzug in eine andere Wohnform notwendig wird. In unseren Wohn- und Pflegeeinrichtungen befinden sich barrierefreie Wohnungen unterschiedlicher Größe, deren Mieter keine Heimbewohner sind, sondern dort ganz normal wie in ihren früheren Wohnungen leben.

Wachkoma und Langzeitbeatmung

Haus Regenbogen
"Der Regenbogen schlägt eine Brücke zwischen Himmel und Erde. Er weckt seit jeher positive Gefühle von Frieden und Hoffnung auf eine gute Zukunft. Gottes Zeichen wurde zum universalen Friedenszeichen für eine beschützte Welt mit einer neuen Menschlichkeit, die von Harmonie und Ganzheit geprägt ist."

Ein sicheres Zuhause
Hier, in einem speziellen Pflegebereich für langzeitbeatmungspflichtige und schädelhirnverletzte Menschen arbeiten Krankengymnasten, Logopäden, Ergotherapeuten und Pflegekräfte, die es nicht als persönliche Kränkung empfinden, wenn sich der Zustand eines Menschen mit schwerster Hirnschädigung über Jahre hinweg nicht ändert. Trotzdem geben die Mitarbeiter nicht auf, stellen sich jeden Tag neu auf ihre Patienten ein und stimulieren ihre Sinne. Hören, sehen, fühlen, riechen, schmecken, nur so kann das Leben im Wachkoma aufrechterhalten und gestaltet werden. Davon ist man im Haus Regenbogen überzeugt. Ein behandlungspflegerischer, zeitintensiver Ansatz, mit dem sich das Caritas-Haus in Dortmund-Derne einen anerkannten Ruf erworben hat. 

Alle Sinne ansprechen
Vor zehn Jahren eröffnete der Sonderpflegebereich im Wohn- und Pflegezentrum St. Josef mit 20 Plätzen. Nach einem 1,3 Mio Euro teuren Umbau können nun 35 Bewohner betreut werden. Sie leben in 31 Einzel- und 2 Doppelzimmern im Erd- und 1. Obergeschoss, können Bettenbalkon, Terrasse und den Garten nutzen. Zum Pflegekonzept von "Patienten im Wachkoma" gehören vor allem emotionale Zuwendung, Kontakt und Ansprache. Kein Bewohner liegt den ganzen Tag im Bett. Es gibt einen Tagesablauf mit festem Rhythmus, mit Mahlzeiten, zu denen die Bewohner aufgerichtet werden, mit Ergo-, Physio- und Logotherapie, mit regelmäßigem Stehen und Bewegung auf dem Fahrrad. Das Pflegeteam, vom Logopäden bis zum Physiotherapeuten, versucht vor allem eines: Alle Sinne der Bewohner anzusprechen.